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1959 Chevrolet Impala Coupé

„The Coupé“
1959 Chevrolet Impala Coupé

by Michael Schmidbauer
1959 Chevrolet Impala Hardtop Coupé von Christian Rühle, Detroit Motors

Böse Zungen behaupten ja, Kustom Cars sind wie die Kreatur von Dr. Frankenstein: Teile von hier, Teile von da, einmal gewürfelt, alles gut vermischt und schon ist dem ganzen wieder Leben eingehaucht. Von der Beschreibung her würde dies durchaus zutreffen, aber wenn man Dr. Frankensteins Geschöpf so vor Augen hat, merkt man deutlich, woran es dem lieben Doktor fehlte: an Stilbewusstsein und dem unersetzlichen Sinn für Ästhetik. Sein einziges Ziel war es, Totes wieder zu beleben.

Schön zu sehen: die gekürzten Seitenzierleisten des 1959 Chevrolet Impala Coupé. Das Mittelteil wurde weggelassen und durch die Spitze des Speers ersetzt.

Schön zu sehen: die gekürzten Seitenzierleisten des 1959 Chevrolet Impala Coupé. Das Mittelteil wurde weggelassen und durch die Spitze des Speers ersetzt.

Ähnlich passiert das auch in der Kustomszene, hier herrscht auch kein Mangel an wild zusammengebratenen Fahrzeugen. Diesen sieht man deutlich an, dass sie in ihren Einzelteilen sogar noch auf dem Schrottplatz eine bessere Figur gemacht hätten. Wären sie wohl besser dort geblieben. Es geht eben nicht nur darum, etwas wieder fahrbereit zu machen, egal, wie es dann aussieht. Derlei Dr. Frankensteins gab es leider schon immer. Doch zum Glück gibt es ja auch noch die anderen, die wahren Schöpfer, die sowohl das reine Handwerk beherrschen als auch ein Gespür für Linienführung haben, denen die richtigen Farbkombinationen am Herzen liegen und die mit der perfekten Detaillierung monatelang spielen, bis das Ergebnis zu 100 Prozent passt und stimmig ist.

Kreativität ist in der Kustom Szene gefragt

Einer dieser kreativen Schöpfer ist Christian Rühle von Detroit Motors in Stuttgart. Christian ist 24/7 auf Autos gepolt. Nicht genug, dass er bereits während der Arbeit mit dem alten Blech beschäftigt ist, nein, auch zu Hause wird fleißig gebaut. Unser Glück würde ich sagen, denn sonst würde der deutschen Kustom- und Lowriderszene ein wichtiger, positiver Impuls fehlen. Eine seiner letzten Kreationen zeigt, wie Dr. Frankenstein es hätte richtig machen können. Herausgekommen ist ein ganz besonderes 1959 Chevrolet Impala Hardtop Coupé.

US-Amerikanische Modellpolitik

Wer sich die Modellgeschichte der meisten amerikanischen Hersteller aus dieser Zeit zu Gemüte führt, wird schnell feststellen, dass man im Durchschnitt alle drei bis fünf Jahre ein komplett überarbeitetes Modell auf den Markt warf. Zudem wurde jedes Baujahr optisch mal mehr, mal weniger umgestylet, damit man auch schon von Weitem erkennen konnte, dass der arme Nachbar noch immer das Auto vom letzten Jahr in seiner Einfahrt stehen hat. Die Modelle von 1959 und 1960 stellen im General-Motors-Konzern allerdings eine Besonderheit dar, denn sie waren so ursprünglich nicht geplant und unterbrachen die sonst üblichen Lebenszyklen. Als die Designer mit den 59er-Modellen begannen, ließ man sie auf den zu diesem Zeitpunkt ebenfalls noch nicht im Verkauf stehenden 58ern basieren. Diese führten unter anderem den neuen X-Rahmen ein und versprachen den Kunden aus dem „Low Price Three“-Umfeld mit dem ebenfalls neuen Bel Air Impala ein bisschen Cadillac-Feeling zu erschwinglichen Preisen.

Neue Designrichtlinien

Die einzigartigen 59er-Chevrolet-Rückleuchten passen perfekt zur Form der Heckflossen. Ab 1960 erhielt der Impala wieder die charakteristischen drei Rückleuchten pro Seite, wie sie schon der Bel Air Impala 1958 hatte.

Die einzigartigen 59er-Chevrolet-Rückleuchten passen perfekt zur Form der Heckflossen. Ab 1960 erhielt der Impala wieder die charakteristischen drei Rückleuchten pro Seite, wie sie schon der Bel Air Impala 1958 hatte.

Zu Erklärung: Die Automobilhersteller hatten ungefähr eine Vorlaufzeit von drei bis vier Jahren, bis ein Modell auf den Markt kam, d. h. man begann mit dem Design der 59er-Modelle in etwa 1955/56. Im August 1956 erblickte nun Chuck Jordan, Mitarbeiter im GM-Designteam, die neuen 1957er-Modelle aus dem Hause Chrysler. Aus allen Wolken gefallen erkannte man, dass man mit den geplanten 58er- und 59er-Modellen einen komplett gegensätzlichen Weg eingeschlagen hatte. Anstatt filigraner, schnittiger und sportlicher zu werden, setzte man bei GM eher auf bucklig, verschnörkelt und behäbig. Altbacken, um es auf den Punkt zu bringen. Änderungen an den 58er-Modellen konnten nicht mehr vorgenommen werden, da- für war die Zeit zu knapp. Doch die bereits in voller Größe entstandenen Tonmodelle der 59er-GMs wurden komplett eingestampft und in Rekordgeschwindigkeit neue, deutlich flachere, sportlicher und luftiger wirkende Designs entwickelt.

Zeitgleich nutzte man die Chance, eine bereits für einen späteren Zeitpunkt geplante Maßnahme durchzuführen: Die 59er wurden so designet, dass möglichst viele Bauteile in allen fünf General-Motors-Divisionen Verwendung finden konnten. Am sichtbarsten ist dies bei den Dächern. Die filigranen Konstruktionen waren bis auf wenige Ausnahmen sowohl bei den billigen Chevrolets als auch bei den teuren Cadillacs gleich. Ein Novum, welches bislang nicht in diesem Ausmaß praktiziert wurde und schließlich 1961 auch verworfen wurde, um die Besonderheit der teuren Modelle wieder mehr in den Vordergrund zu rücken. Alles in allem ein gewagter Schritt, aber im Nachhinein betrachtet der richtige. Der langjährige Rivale Ford konnte überholt werden und in der Folge kam es zu einer jahrelang andauernden Chevrolet-Dominanz auf dem amerikanischen Automobilmarkt. In drei Serien (Biscayne, Bel Air und Impala) verkauften sich 59er insgesamt sehr gut. Bei knapp 1,4 Millionen Fahrzeugen kann man von einem Kassenschlager sprechen, der bis heute begeistert.

Ein Mangel an Impalas kann man nicht feststellen. Heckflosse trifft Sachlichkeit, 1959 und 1964 stehen sich Auge in Auge gegenüber.

Ein Mangel an Impalas kann man nicht feststellen. Heckflosse trifft Sachlichkeit, 1959 und 1964 stehen sich Auge in Auge gegenüber.

Der Publikumsliebling

In den letzten Jahren zog der 59er dann auch sprichwörtlich an den ansonsten so beliebten und hoch gehandelten Tri Chevies (1955–57) vorbei. Gute zweitürige Hardtop Coupés unter 40000 Dollar zu finden ist sehr, sehr unwahrscheinlich. Komplette Wracks gibt es für um die 10000 Dollar. Wer ein Cabrio sein Eigen nennen will, bekommt das gleiche Wrack dann für 20000 Dollar, je nach Zustand gehen die Preise bis 170000 Dollar hoch, pendeln sich in der Regel aber bei ziemlich genau 100000 ein. Nein, wir haben hier keine Nullen zu viel geschrieben, leider nicht. Wie kommt man nun einigermaßen bezahlbar an eine passende Basis? Mit viel handwerklichem Geschick und einer kleinen Prise Glück.

Zwei Projekte gesucht und gefunden

Diese beiden Voraussetzungen konnte Christian aufweisen. Die Geschichte seines 1959 Chevrolet Impala Coupés, das ihr hier vor euch seht, begann damals in zwei unterschiedlichen Showrooms. Zum einen in Europa, hier wurde ein in der Schweiz endgefertigter viertüriger Sportsedan (mit Flattop, ohne B-Säule) verkauft und fand in den 60er-Jahren seinen Weg in die damalige Tschechoslowakei. Der zweite Teil begann in den USA bei einem Pontiac-Händler, welcher gerade ein Bonneville Coupé verkaufte. In der ländlichen Idylle des Stuttgarter Umlandes umgeben von prächtigen Weinbergen fanden nun beide zusammen, eine Vereinigung, die wir nicht Dr. Frankenstein, sondern Meister Rühle zu verdanken haben. Gott sei es gedankt!

Das Dach eines Pontiac Bonneville von 1959 transformierte den Impala von einem 4-türigen Flattop in ein 2-türiges Coupé.

Das Dach eines Pontiac Bonneville von 1959 transformierte den Impala von einem 4-türigen Flattop in ein 2-türiges Coupé.

1959 Chevrolet Impala Flattop

Der Impala Sport Sedan wurde jahrzehntelang in bester sozialistischer Manier gehegt und gepflegt, der Wagen war dort wahrlich ein Statussymbol und das nicht nur für kurze Zeit. Dies hatte zwei gravierende Folgen für den alten Chevy: Einerseits wurde penibel darauf geachtet, dass er nicht vergammelt, wegrostet und er stets fahrbereit bleibt; andererseits war die Ersatzteilversorgung aus den USA hinter dem Eisernen Vorhang mehr als nur spärlich zu bezeichnen. Technisch wurde im Laufe der Zeit alles durch Pendants aus den Regalen der sozialistischen Planwirtschaft ersetzt. So musste 1981 zum Beispiel der originale V8 einem UAZ-4-Zylinder-Motor mit passendem Schaltgetriebe weichen. Der Unterboden erhielt im Innenraum eine dicke Bitumenschicht, die schlimmes vermuten ließ, jedoch nach unzähligen Stunden mühevoller Arbeit rostfreies Blech, soweit das Auge reichte, freigab. Ein Glücksfall für jeden Customizer! Schließlich will man seine Schweißkünste an den Modifikationen unter Beweis stellen und nicht erst monatelang die Substanz restaurieren.

1959 Pontiac Bonneville Coupé

Der zur damaligen Zeit deutlich teurere Bonneville hatte im Laufe seines Lebens nicht so viel Glück wie sein kleiner Bruder aus dem Hause Chevrolet. Geschunden und vom Rost gnadenlos attackiert und bei lebendigem Leibe angenagt, verschlug es ihn zu einem Restaurator, der bereits mehrere 1959 Pontiac Coupés als Teileträger sein Eigen nannte. Sein Ziel war es, aus mehreren Fahrzeugen eines zu bauen, die Hauptkarosserie mit Dach und Heck blieb dabei übrig.

Vereinigung: Aus Flattop wird Coupé

Genau richtig für Christian, der seine Meisterschaft in der Aus-zwei-mach-eins-Disziplin bereits bei seinem 1961 Oldsmobile Dynamic 88 Cabrio unter Beweis gestellt hatte. Kurzerhand wurde also das Dach des Impalas entfernt und die B-Säule nach hinten versetzt, um Platz für die längeren Coupétüren zu schaffen. Die A-Säulen wurden bei beiden Karosserien auf gleicher Höhe abgeschnitten, da die Frontscheiben bei beiden Fahrzeugen passen. Christian passte nun das Bonneville-Dach mitsamt der inneren Struktur für die hinteren Seitenscheiben in den Impala ein. Die Türen konnten komplett vom Pontiac übernommen werden, da sie eins zu eins baugleich mit denen von Chevrolet sind. Anstelle der hinteren Türen klaffte vorerst ein großes Loch, welche Christian mit Hilfe der ehemaligen Türhäute schließen konnte. Die Seitenteile wurden schließlich verzinnt und ordentlich ausgerichtet.

Super Sport?

Im Anschluss musste der Rest des Thermolacks vom Wagen weichen, um einen ordentlichen Untergrund für die neue Lackierung zu schaffen. Christians Vorhaben mit dem Fahrzeug variierte von Zeit zu Zeit etwas, orientierte sich aber stets an der Showcar-Richtlinie. So stellte er sich zum Beispiel die Frage, wie wohl eine Super Sport-Ausstattung im Jahr 1959 ausgesehen haben mag. Info am Rande: die ersten Impala SS erschienen im Modelljahr 1961. Die zentralen Elemente dieser Idee finden sich vor allem in den für die damalige Zeit sportlichen 8-Lug Wheels, die eigentlich nur Pontiac im Angebot hatte. Christian hatte von einem früheren 62er-Pontiac-Projekt noch alle Teile für eine 8-Lug Conversion herumliegen. Also machte er sich an eine fast einmonatige Odyssee, um alles anzupassen und abzustimmen. Die passenden Centercaps mit dem „Chevrolet Motor Division“-Schriftzug waren so nie erhältlich. Sie sind eine Sonderanfertigung von Christian.

Dank einer Airride von Airride Technologies, lauert der Impala tief geduckt, in der Halle.

Dank einer Airride, lauert der Impala tief geduckt, in der Halle.

Vom tschechischen Provisorium hin zum Airride-Fahrwerk

Um beim Fahrwerk zu bleiben, ersetzte Christian die in der Tschechoslowakei eingebauten, russischen Traggelenke mitsamt der dadurch massiv veränderten unteren Querlenker. Originale Querlenker lieh er sich vorübergehend von einem zweiten 59er-Chevrolet-Projekt. Für den nötigen Tiefgang sorgt ein Luftfahrwerk von Airride Technologies, die sehr zum Spaß des Besitzers und umstehender Betrachter auch per Fernbedienung gesteuert werden kann. Angetrieben wird die Gazelle endlich wieder standesgemäß mit einem V8, um genauer zu sein mit einem LO5 350cui aus einem Chevrolet Caprice. Lackiert wurde der Motor aus optischen Gründen in Candy. Zeitgleich wurde er wieder auf Vergaserbetrieb rückgerüstet, geschalten wird mit einem angeflanschten TH700-Getriebe.

Candy & Flakes

Bei der äußeren Optik des Impalas setzte Rühle auf kleine, dezente Veränderungen in Kombination mit einer brillanten Lackierung in Candy Tangerine von House of Kolor auf goldenem Basislack. Beim Dach haderte Christian zunächst, ob er eine Lacepaintlackierung aufbringen sollte. Schließlich entschloss er sich dazu, auch das Dach in Wagenfarbe zu lackieren. Einziger Unterschied: Auf dem Dach gab es noch eine ordentliche Portion goldene Flakes extra. Das Klarlackfinish übernahm schließlich ein befreundeter Lackierer, bei dem Christian den Impala mit einem bändesprechenden „Kann man Farbe essen?“ ein paar Wochen später wieder abholte.

Die einzige große und sichtbare Karosserieveränderung im Vergleich zu einem originalen 59er-Coupé wird den meisten sicherlich erst gar nicht auffallen. Ohne fundierte Modellkenntnisse ist diese auch nicht ohne Weiteres zu identifizieren: Der Kofferraumdeckel ist für das Coupé zu kurz geraten. Im Original beginnt der Deckel direkt hinter der Heckscheibe. Dies ist nur beim Coupé der Fall, sämtliche anderen Modellvarianten einschließlich des Cabrios haben die kürzeren Varianten verbaut. Eine weitere kleine Änderung zum originalen Impala sind die verkürzten Zierleistenspeere. Sie enden, durch das Weglassen der Mittelteile, bereits kurz vor den vorderen Kotflügeln.

Showcar Ambitionen

Der Innenraum greift schließlich Christians zweites Ziel mit dem Wagen auf: ein Showcar im Stil der späten 50er-, frühen 60er-Jahre. Hier wurde wieder tief in die Trickkiste und Fundgrube gegriffen. Erlaubt ist grundsätzlich alles, was man sich vorstellen kann, noch besser, wenn man es bereits griffbereit zur Hand hat. Schließlich sollte der 59er kein Budgetsprenger, sondern ein bezahlbarer Dauercruiser werden. Ein ausreichender Fundus an diversen Teilen ist bei einem solchen Vorhaben immens sinnvoll und von Vorteil.

Die Sitze in Christians Impala stammen aus einem 1963 Buick Riviera Coupé.

Die Sitze in Christians Impala stammen aus einem 1963 Buick Riviera Coupé.

Ein bunter Mix im Innenraum

Das originale 59er-Impala-Armaturenbrett verblieb restauriert im Wagen, alles andere stammt jedoch von den diversesten Spendern. So sind die vorderen Einzelsitze normalerweise in einem 1963 Buick Riviera beheimatet. Die hintere Sitzbank mit der Mittelarmlehne konnte dem Wrack des Bonnevilles entnommen werden. Die Mittelkonsole stellte der größte GM-Konkurrent in Form eines 1960 Ford Thunderbird zur Verfügung. Wir wären nicht in Stuttgart, wenn nicht auch ein Stück Mercedes seinen Weg in den Kustom gefunden hätte: Die TH700-Automatik wird über eine Strich-8-Schaltkulisse bedient. Die Türpappen und Seitenteile sind eine Eigenanfertigung und wurden wie der Rest der Innenausstattung in Metalflakekunstleder bezogen. Customs und Lowrider sind eine Familienangelegenheit und in dieser Tradition durfte Christians Mutter ran ans Werk, sie nähte alles zusammen. Bei Bedarf wird das Ganze eindrucksvoll illuminiert. Bei Bedarf erhält das Ganze durch eine im voll ausgebauten Kofferraum versteckte Stereoanlage eine musikalische Untermalung, zumeist mit klassischem Hip-Hop.

Ziel erreicht: eine mit viel handwerklichem Geschick aufgebaute Sportgazelle. Der Impala macht sowohl auf einer Car Show, aber vor allem auch auf der Straße cruisend eine gute Figur. Christian und die Jungs von SLIG cruisen traditionell mehr als ausgiebig. Von den Cruisingqualitäten des 59ers konnte ich mich bereits auf dem Stuttgarter Night Cruise, welcher jeden Samstag stattfindet, überzeugen. Ab in die Garage mit euch, nehmt euch ein Vorbild, baut Autos.

Fotos & Text: Michael Schmidbauer

Technische Daten: 1959 Chevrolet Impala Coupé „The Coupé“

Baujahr 1959
Marke Chevrolet
Modell Impala
Ausführung 2-türiges Hardtop Coupé
Motor LO5 350cui V8 aus einem Chevrolet Caprice
Getriebe TH700-Overdrive-Automatik
Fahrwerk Airride von Airride Technologies mit Fernsteuerung
Vorderachse, Hinterachse Original Chevrolet, umgebaut für Pontiac 8-Lug Wheels
Spindeln angepasst an Pontiac 8-Lug Wheels
Bremsen 1962-Pontiac-8-Lug-Trommelbremsen
Centercaps Sonderanfertigung mit „Chevrolet Motor Division“-Logo
Felgen 1962 Pontiac 8-Lug
Sitze vorne 1963 Buick Riviera, Metalflake-Kunstleder
Sitzbank hinten 1959 Pontiac Bonneville, Metalflake-Kunstleder
Seitenverkleidungen Eigenanfertigung, Metalflake-Kunstleder
Mittelkonsole 1960 Ford Thunderbird
Schaltkulisse Mercedes Strich 8
Armaturenbrett 1959 Chevrolet Impala, Metalflake-Kunstleder
Lack Gold Basis mit Microflakes in House of Kolor
Tangerine Candy
Zierleisten 1959 Chevrolet Impala, gekürzt
Kotflügelembleme 1959 Pontiac Bonneville
Kofferraum ausgebaut mit versteckter Stereoanlage

Galerie: 1959 Chevrolet Impala Coupé „The Coupé“

Rangieren ist in Christians Halle nicht ganz so einfach, nicht nur wegen der Größe des Impalas, sondern eher wegen der hohen Anzahl an Fahrzeugen, die er hier untergestellt hat.
Rangieren ist in Christians Halle nicht ganz so einfach, nicht nur wegen der Größe des Impalas, sondern eher wegen der hohen Anzahl an Fahrzeugen, die er hier untergestellt hat.
Der moderne 350cui V8 wurde auf Vergaserbetrieb zurückgerüstet, in Wagenfarbe lackiert und mit vielen Chromteilen optisch aufgewertet.
Der moderne 350cui V8 wurde auf Vergaserbetrieb zurückgerüstet, in Wagenfarbe lackiert und mit vielen Chromteilen optisch aufgewertet.
Ein Mangel an Impalas kann man nicht feststellen. Heckflosse trifft Sachlichkeit, 1959 und 1964 stehen sich Auge in Auge gegenüber.
Ein Mangel an Impalas kann man nicht feststellen. Heckflosse trifft Sachlichkeit, 1959 und 1964 stehen sich Auge in Auge gegenüber.
Die charakteristischen horizontalen Heckflossen des 1959ers verleiten unwissende Passanten immer wieder zu der Frage: Ist das ein altes Batmobil? Natürlich, sind wir nicht alle ein bisschen Batman?
Die charakteristischen horizontalen Heckflossen des 1959ers verleiten unwissende Passanten immer wieder zu der Frage: Ist das ein altes Batmobil? Natürlich, sind wir nicht alle ein bisschen Batman?
1959 Chevrolet Impala Hardtop Coupé von Christian Rühle, Detroit Motors
1959 Chevrolet Impala Hardtop Coupé von Christian Rühle, Detroit Motors
Made in Switzerland: Der Impala war eine Schweizer Erstauslieferung.
Made in Switzerland: Der Impala war eine Schweizer Erstauslieferung.
Die einzigartigen 59er-Chevrolet-Rückleuchten passen perfekt zur Form der Heckflossen. Ab 1960 erhielt der Impala wieder die charakteristischen drei Rückleuchten pro Seite, wie sie schon der Bel Air Impala 1958 hatte.
Die einzigartigen 59er-Chevrolet-Rückleuchten passen perfekt zur Form der Heckflossen. Ab 1960 erhielt der Impala wieder die charakteristischen drei Rückleuchten pro Seite, wie sie schon der Bel Air Impala 1958 hatte.
Ford meets Mercedes. Die Mittelkonsole stammt aus einem Thunderbird, während mit Hilfe einer Strich-8-Schaltkulisse geschalten wird.
Ford meets Mercedes. Die Mittelkonsole stammt aus einem Thunderbird, während mit Hilfe einer Strich-8-Schaltkulisse geschalten wird.
Schön zu sehen: die gekürzten Seitenzierleisten des 1959 Chevrolet Impala Coupé. Das Mittelteil wurde weggelassen und durch die Spitze des Speers ersetzt.
Schön zu sehen: die gekürzten Seitenzierleisten des 1959 Chevrolet Impala Coupé. Das Mittelteil wurde weggelassen und durch die Spitze des Speers ersetzt.
Das Dach eines Pontiac Bonneville von 1959 transformierte den Impala von einem 4-türigen Flattop in ein 2-türiges Coupé.
Das Dach eines Pontiac Bonneville von 1959 transformierte den Impala von einem 4-türigen Flattop in ein 2-türiges Coupé.
Direkt neben dem Impala stehen unter anderem drei besondere Cabrios: ein 1961 Oldsmobile Dynamic 88, ein 1962 Pontiac Bonneville und ein Stuttgarter Original, ein Impala SS. Erstauslieferung in die Schwabenmetropole 1964.
Direkt neben dem Impala stehen unter anderem drei besondere Cabrios: ein 1961 Oldsmobile Dynamic 88, ein 1962 Pontiac Bonneville und ein Stuttgarter Original, ein Impala SS. Erstauslieferung in die Schwabenmetropole 1964.
Viele und große Glasflächen zeichnen die 59/60er-Modelle von General Motors aus, was uns wiederum das Fotografieren des Innenraums erleichtert.
Viele und große Glasflächen zeichnen die 59/60er-Modelle von General Motors aus, was uns wiederum das Fotografieren des Innenraums erleichtert.
Die 8-Lug Wheels waren eine besondere Konstruktion, die eigentlich den Pontiacs dieser Zeit vorbehalten waren. Die Bremstrommel ist gleichzeitig auch der Felgenstern und mit acht Schrauben mit der eigentlichen Felge verschraubt. Die Kappen wurden modifiziert und zeigen nun den fiktionalen Chevrolet Motor Company-Schriftzug.
Die 8-Lug Wheels waren eine besondere Konstruktion, die eigentlich den Pontiacs dieser Zeit vorbehalten waren. Die Bremstrommel ist gleichzeitig auch der Felgenstern und mit acht Schrauben mit der eigentlichen Felge verschraubt. Die Kappen wurden modifiziert und zeigen nun den fiktionalen Chevrolet Motor Company-Schriftzug.
Die Sitze in Christians Impala stammen aus einem 1963 Buick Riviera Coupé.
Die Sitze in Christians Impala stammen aus einem 1963 Buick Riviera Coupé.
Dank einer Airride von Airride Technologies, lauert der Impala tief geduckt, in der Halle.
Dank einer Airride von Airride Technologies, lauert der Impala tief geduckt, in der Halle.
Show what you got: gold-silbernes Metalflake Wonderland im Inneren des Impala.
Show what you got: gold-silbernes Metalflake Wonderland im Inneren des Impala.
Familienbande. Christians Mutter nähte große Teile der Metalflake-Innenausstattung.
Familienbande. Christians Mutter nähte große Teile der Metalflake-Innenausstattung.
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